Versand

Versandbedingungen DHL

1 GELTUNGSBEREICH

(1) Die nachfolgenden Bedingungen gelten für die nationale und internationale

Beförderung von Paketen (DHL Paket, DHL Retoure und DHL Paket International),

Päckchen (DHL Päckchen und DHL Päckchen International) sowie DHL Infopost,

im Folgenden als „Sendungen“ bezeichnet. Sie ergänzen für Pakete die jeweils

aktuelle Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DHL Paket/Express

National (AGB Paket/Express National) und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

der Deutschen Post Paket International (AGB Paket International). In Bezug

auf Päckchen ergänzen sie die jeweils aktuelle Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen

der Deutschen Post AG Brief National (AGB Brief National)

und der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post AG Brief International

(AGB Brief International).

(2) Diese Bedingungen gelten nicht für die Beförderung von Express-Sendungen.

Sie sind ferner nicht auf die internationale Beförderung von Europlus (DHL

Europaket, Europremium und Eurapid) anwendbar.

2 AUFSCHRIFT

2.1 Grundsätzliches

(1) Zur ordnungsgemäßen Kennzeichnung einer Sendung, nachfolgend „Aufschrift“,

gehören regelmäßig die Angabe des Empfängers (Abschnitt 2.3), die

Angabe des Absenders (Abschnitt 2.4), die Bezeichnung der Sendungsart und der

gewünschten Zusatzleistungen („Services“) (Abschnitt 2.5) und die Vorausverfü-

gung(en) des Absenders.

(2) Die Aufschrift muss so genau und deutlich sein, dass die Sendung ohne

besondere Nachforschungen befördert und an den Empfänger abgeliefert werden

kann. Sie darf keine Zusätze enthalten, die zu Missverständnissen führen

oder die Bearbeitung der Sendung in sonstiger Weise erschweren oder unmöglich

machen. Die Deutlichkeit der Aufschrift darf weder durch die Absenderangabe

noch durch sonstige Angaben (z. B. Wörter, Bilder, Farbdrucke oder Codierzeichen

des Absenders, die nicht zur Aufschrift gehören) beeinträchtigt werden.

Es muss Platz für das Aufbringen des Identifizierers und des Leitcodes freigehalten

werden.

(3) Die Aufschrift muss auf der größten Fläche der Sendung (Aufschriftseite),

parallel zu den Längsseiten, angebracht sein. Bei Kannen, Eimern, Fässchen und

ähnlichen tonnenförmigen Paketen kann die Aufschrift z. B. auf dem Deckel

angebracht sein. Die Aufschrift darf nicht durch Verpackungsbänder, Umschnü-

rungen o. ä. überdeckt werden. In jede Sendung soll ein Doppel der Aufschrift

eingelegt werden.

(4) Für Empfänger- und Absenderangabe bei Paketen oder Päckchen muss der

Absender den durch DHL zur Verfügung gestellten Aufschriftzettel nutzen (gilt

für Privatkunden). Für Sendungen, die mit der Paketmarke oder Paketmarke

International versendet werden, ist die Paketmarke als Aufschriftzettel zu nutzen.

Bei der DHL Infopost werden selbsterstellte Aufschriftzettel genutzt. DHL Geschäftskunden

mit Vertrag können selbsterstellte Aufschriftzettel nutzen oder auf

Wunsch können kostenlose Aufschriftzettel zur Verfügung gestellt werden.

(5) Paketaufschriftfahnen dürfen nur bei Sendungen verwendet werden, bei

denen die Aufschrift nicht hinreichend sicher auf einem Aufschriftzettel oder der

Umhüllung angebracht werden kann.

(6) Die auf den Sendungen angebrachten Aufschriftzettel müssen mit der ganzen

Fläche so fest aufgeklebt sein, dass sie während der Beförderung nicht abfallen

können und nicht leicht abgelöst werden können. Klebezettel und Aufdrucke des

Absenders, die mit Postwertzeichen oder Klebezetteln und Aufdrucken der DHL

verwechselt werden können, dürfen auf der Aufschriftseite nicht angebracht

sein.

(7) Es gelten analog die in der Broschüre „Automationsfähige Briefsendungen”

genannten Kriterien für die maschinelle Lesbarkeit der Anschrift. Für Geschäftskunden

mit Vertrag gelten die „Spezifikationen zur Programmierung von Versandlogistiksystemen“.

(8) Das Verwenden von Adressetiketten für die Empfängeradresse bei der Verwendung

der DHL Paketmarken ist nicht zulässig. Stattdessen können Kunden

die Ausfüllhilfen für diese Produkte nutzen und die Adressen direkt auf die

Marken aufdrucken.

2.2 Beschaffenheit der Aufschrift

(1) Die Aufschrift muss gut sichtbar in schwarzer oder blauer Farbe so angebracht

werden, dass sie nicht ausgelöscht werden kann. Es dürfen nur lateinische

oder deutsche Schriftzeichen in gebräuchlicher Schreibweise verwendet werden.

Alle Zeilen der Aufschrift sollen in einer Fluchtlinie (linksbündig) beginnen.

(2) Die Änderung der Aufschrift ist nicht zulässig. Sendungen mit geänderter

Aufschrift werden nicht befördert.

2.3 Empfängerangabe

(1) Die Anschrift muss die Zustellanschrift des Empfängers kennzeichnen und von

oben nach unten geordnet die folgenden Adresselemente enthalten:

 den Namen des Empfängers,

 Straße und Hausnummer, nach Möglichkeit auch die Nummer des Stockwerks

und ggf. die Wohnungsnummer

 Postleitzahl und Bestimmungsort

Es sind keine Leerzeilen zwischen den Adresselementen einzufügen.

(2) Für den Versand in das Ausland sollte das Adressformat des Empfangslandes

verwendet werden. Falls das nicht bekannt ist, sind die oben beschriebenen

Adresselemente zu vermerken sowie zusätzlich:

 Bestimmungsort mit Postleitzahl in Blockschrift und lateinischen Buchstaben

 Bestimmungsland in Blockschrift und lateinischen Buchstaben in der untersten

Zeile der Zustellanschrift auf deutsch sowie englisch oder französisch. Es

sind keine Länderkürzel anzugeben.

(3) Postfach-Adressen können nicht als Zustellanschrift verwendet werden.

2.4 Absenderangabe

(1) Alle Sendungen müssen eine korrekte und vollständige Absenderangabe

tragen. Die Absenderangabe muss einen Ort in Deutschland bezeichnen, um im

Falle der Unzustellbarkeit oder sonstiger Unregelmäßigkeiten eine Rückbeförderung

und Nachfragen an den Absender zu ermöglichen. Die Absenderangabe soll

in der Anordnung und in den Bestandteilen der Anschrift (Abschnitt 2.3) entsprechen.

Die Absenderangabe darf nicht unterhalb der Empfängeranschrift stehen.

(2) Bei inländischen Sendungen kann auf die äußerliche Angabe des Absenders

verzichtet werden, wenn

 eine Sendung den Vermerk „Wettbewerbsarbeit, Absenderangaben in der

Sendung“ trägt und die Absenderangabe tatsächlich dem Inhalt der Sendung

zu entnehmen ist,

 bei einer mit Freistempelabdruck freigemachten Sendung der Freistempelabdruck

den Namen des Absenders, die Zustellangabe und die Bezeichnung

des inländischen Wohn- bzw. Geschäftsorts enthält.

2.5 Kennzeichnung der Sendungsart und der Services

(1) Die nachfolgend genannten Vermerke sind bei nationalen Paketen mit selbsterstellten

Aufschriftzetteln oberhalb der Anschrift anzubringen und sollen durch

eine Zeile Abstand oder, wo das nicht möglich ist, durch Unterstreichung hervortreten.

(2) Die Aufschrift von DHL Infopost muss den Vermerk „DHL Infopost“ tragen.

(3) Die zu verwendenden Vermerke für Services sind bei den Ausführungen zu

den einzelnen Services (Abschnitt 4) genannt.

3 VERPACKUNGSBEDINGUNGEN

3.1 Grundsätzliches

(1) Alle Sendungen müssen nach Inhalt, Art der Versendung und Umfang sicher

verpackt sein. Gegenstände, die sich ohne Verpackung sicher befördern lassen (z.

B. unempfindliche Werkstoffteile, Fahrradreifen), können unverpackt versandt

werden.

Für diese Pakete ist ggf. der Service „Sperrgut“ zu nutzen. Pakete mit einem

Gewicht über 20 kg müssen mit einem umlaufenden roten Klebeband gekennzeichnet

sein.

VERSANDBEDINGUNGEN

DHL PAKET NATIONAL UND

INTERNATIONAL

 

DHL Paket GmbH, für die vertragsschließenden Unternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL – Kenn-Nr.: 76 – Mat.-Nr.: 671-069-030 – Stand: 01/2016 – 1 von 2

(2) DHL Infopost ist grundsätzlich mit offener Umhüllung einzuliefern, damit der

Sendungsinhalt leicht geprüft werden kann. Werden derartige Sendungen

verschlossen eingeliefert, erklärt sich der Absender zugleich mit deren stichprobenweiser

Öffnung zur Inhaltsprüfung einverstanden. Sind die Sendungen nach

dem Öffnen nicht mehr zum Versand geeignet, werden sie dem Einlieferer

zurückgegeben, damit er sie neu verpacken kann.

(3) Nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der DHL Paket und der Deutschen

Post Paket International darf die äußere Verpackung keinen Rückschluss

auf den Wert des verpackten Gutes zulassen. Verwenden Sie daher nur neutrale

Kartonagen und Verschließmittel. Eine Kennzeichnung der Verpackung mit dem

verpackten Gut, z. B. durch eine Produktabbildung oder ein auffälliges Etikett

oder eine Kennzeichnung der Verpackung oder des Klebebandes mit dem Firmennamen

ist nicht zugelassen. Diese Einschränkungen gelten insbesondere für

Sendungen mit den Services „Transportversicherung“, „Wertpaket International“.

3.2 Sichere Verpackung

(1) Die Verpackung der Sendungen muss dem Inhalt entsprechen und so beschaffen

sein, dass die Versandgegenstände vor Verlust und Beschädigung geschützt

sind und keine anderen Sendungen beschädigt werden. Die Verpackung muss

den Inhalt der Sendung gegen Belastungen, denen sie normalerweise während

der Postbeförderung durch Druck, Stoß, Vibration und Temperatureinflüsse

ausgesetzt ist, sicher schützen und hinreichend fest, druckstabil und ausreichend

biegesteif sein. Wenn erforderlich, ist eine ausreichende Innenverpackung vorzusehen

und durch Füllstoffe zu ergänzen. Die Innenverpackung muss die Inhaltsteile

fixieren und transportempfindliche Inhalte allseitig polstern. Bei transportsensiblen

Inhalten muss die Verpackung auf deren besondere Empfindlichkeit

abgestellt sein und Eigenart, Menge sowie alle anderen Besonderheiten im

Einzelfall berücksichtigen.

Verkaufs- und Lagerverpackungen sind oftmals nur für den palettierten Versand

ausgelegt. Für die Postbeförderung sind zusätzliche Verpackungsmaßnahmen

oder andere Verpackungskonzepte erforderlich.

(2) Je schwerer eine Sendung ist, desto widerstandsfähiger muss der Verschluss

ausgeführt werden. Er garantiert den Sendungszusammenhalt und dient gleichzeitig

als Originalitätsnachweis.

(3) Verpackungen oder Verschlüsse dürfen keine scharfen Kanten, Ecken oder

Spitzen, z.B. hervorstehende Nägel, Klammern, Holzsplitter oder Drahtenden

aufweisen. Umreifungen müssen so angebracht werden, dass sie nicht abstehen

und sich nicht lösen können; ggf. müssen sie mit Klebeband überdeckt werden.

Bei Verpackungen mit auftragenden Verschlüssen, vorstehenden Griffen und

Schnallen ist der Service „Sperrgut“ zu nutzen.

(4) Werden mehrere Packstücke zu einem Paket vereinigt, so sind sie an den

Berührungskanten mit Klebeband zu fixieren und über den Gesamtumfang mit

weiteren Verschließmitteln zu sichern. Es muss sichergestellt sein, dass sich die

Einzelpackstücke während des gesamten Transportprozesses nicht gegeneinander

verschieben. Eine derartige Gebindebildung ist nur bei Packstücken zulässig,

die identische Grundflächen aufweisen und bei denen sich nach der Zusammenfassung

wieder eine quaderförmige Sendung ergibt.

Bei Abweichungen von der Quaderform, bei instabilen Gebinden, bei Überschreitung

der Maßbegrenzungen für Standardpakete etc. ist der Service „Sperrgut“

zu nutzen.

(5) Für Wein, Sekt, Bier, Mineralwasser und Spirituosen in Glasflaschen, Ton- oder

Steinzeugflaschen oder sonstigen zerbrechlichen oder druckempfindlichen

Gefäßen sind am Markt erhältliche Versandverpackungen, die mit dem DHL

Prüfzeichen und einer DHL Prüfnummer (DHL zertifizierte Flaschenversandverpackung)

gekennzeichnet sind, zu verwenden. Für den Versand einzelner Flaschen

bietet DHL das Produkt Packset F an.

(6) Die Verschlüsse von Flüssigkeitsverpackungen müssen auch in Seiten- oder

Kopflage eine ausreichende Dichtigkeit aufweisen. Schraubverschlüsse und –

kappen sind mit dem von den Herstellern empfohlenen Drehmoment anzuziehen.

Funktionsverschlüsse (z. B. Sprühkopf-, Spender-, Kipp- und Drehverschlüsse)

müssen gegen unbeabsichtigte Öffnung gesichert werden.

(7) Unverpackte Metall- und Kunststoffkanister werden nur zur Beförderung

angenommen, wenn sie eine Bauartzulassung gem. den Gefahrgutvorschriften

tragen. Für diese Sendungen ist der Service „Sperrgut“ zu nutzen.

Weitere praktische Informationen über das richtige Verpacken

von Sendungen finden Sie im Internet unter

www.dhl.de/verpackungspruefung

3.3 Verpackungszertifizierung

Sie haben die Möglichkeit, durch die „DHL Verpackungsprüfung“ bewerten zu

lassen, ob Großserien-Verpackungen den Verpackungsbedingungen entsprechen.

Es wird empfohlen, gleichartige Firmenverpackungen u. ä. im Rahmen dieser

besonderen Leistung von DHL auf ihre Versandeignung prüfen zu lassen. Bitte

sprechen Sie Ihren DHL Vertrieb an.

4 VERMERKE ZU EINZELNEN SERVICES

Der Absender kann zu den Produkten zusätzlich bestimmte Services wählen. Bitte

beachten Sie, dass nicht alle Sendungen mit jedem Service kombinierbar sind und

auch die Kombinierbarkeit von Services untereinander nicht uneingeschränkt

möglich ist.

Nähere Auskünfte dazu erhalten Sie in Ihrer Filiale, von Ihrem Kundenbetreuer

oder im Internet unter www.dhl.de

4.1 Unfreier Versand

Inländische DHL Pakete, für die DHL die Zahlung des Entgelts beim Empfänger

geltend machen soll, müssen mit dem Service „Unfrei“ versandt werden. Dafür

ist der entsprechende Serviceaufkleber sowie bei selbsterstellten Aufschriftzetteln

zusätzlich der Vermerk „Unfrei“ in der Aufschrift gemäß Abschnitt 2.5 (1) aufzubringen.

Verweigert der Empfänger jedoch die Zahlung (und somit die Annahme des

Paketes), wird das Paket an den Absender zurückgesandt und dieser bleibt zur

Zahlung der Versandkosten verpflichtet.

4.2 Sperrgut

Als Sperrgut gelten Pakete, die aufgrund der Überschreitung der Standardmaße

bzw. ihrer äußeren Beschaffenheit (Verpackungsform, Verpackungsmaterial oder

Verpackungsbesonderheiten) eine besondere betriebliche Behandlung (z. B.

manuelle Bearbeitung, keine Stapelfähigkeit) erfordern. Für diese Services muss

bei selbsterstellten Aufschriftzetteln die Bezeichnung des Services gemäß 2.5 (1)

genannt werden. Darüber hinaus ist der entsprechende Serviceaufkleber anzubringen.

4.3 Nachnahme

(1) Zur Nutzung des Services Nachnahme wird ausschließlich das jeweils aktuelle

DHL Nachnahme-Paketlabel verwendet und vollständig ausgefüllt.

(2) Der Nachnahmehöchstbetrag darf nicht überschritten werden und muss auf

der Sendung in arabischen Ziffern so angegeben sein, dass er nachträglich nicht

geändert werden kann, z. B. bei handschriftlicher Angabe durch Eingrenzen mit

liegenden Strichen. Das postalische Nachnahmezeichen kann aufgedruckt oder

aufgeklebt sein. Es soll sich in der Nähe des Nachnahmebetrags befinden.

(3) Folgende Regelung entfällt ab 01.02.2014: Jeder Sendung mit dem Service

„Nachnahme“ muss ein den Bedingungen der Postbank AG entsprechender

Zahlungsverkehrsvordruck beigefügt sein, sofern es sich nicht um eine Beleglose

Nachnahme handelt. Auf dem Vordruck ist der gleiche Identcode einzudrucken

bzw. aufzubringen, der auch separat auf dem Aufschriftzettel eingedruckt bzw.

aufgebracht werden muss. Dieser Vordruck ist vom Absender auszufüllen und an

der Sendung ungefaltet so zu befestigen, dass er während der Beförderung

weder verloren gehen noch beschmutzt oder beschädigt werden kann, bei der

Auslieferung aber ohne Schwierigkeiten abzunehmen ist. Der eingezogene

Nachnahmebetrag wird um das Übermittlungsentgelt gekürzt und auf das vom

Absender angegebene Konto überwiesen. Beim Ausfüllen des Zahlungsverkehrsvordrucks

ist demnach der Betrag einzusetzen, der sich aus dem vom Empfänger

einzuziehenden Nachnahmebetrag abzüglich des Übermittlungsentgelts ergibt.

Stimmt der auf der Sendung angegebene Nachnahmebetrag nicht mit dem

Betrag auf dem Zahlungsverkehrsvordruck zuzüglich Übermittlungsentgelt

überein, so ist der Betrag auf der Sendung für die Einziehung und Überweisung

maßgebend.

(4) Folgende Regelung gilt ab 01.02.2014: Beim Ausfüllen des DHL NachnahmePaketlabels

ist der Betrag einzusetzen, der sich aus dem vom Empfänger einzuziehenden

Nachnahmebetrag zuzüglich des Übermittlungsentgelts ergibt.

4.4 Rückschein

Jeder Sendung mit dem Service „Rückschein“ muss ein vollständig ausgefüllter

Rückschein beigelegt sein und der entsprechende Serviceaufkleber aufgebracht

sein. Bei selbsterstellten Aufschriftzetteln muss darüber hinaus die Bezeichnung

des Services gemäß Abschnitt 2.5 (1) genannt werden.

4.5 Vorausverfügungen

Der Absender kann für Päckchen und Pakete in das Ausland im Voraus bestimmen,

was passieren soll, wenn die Sendung nicht zugestellt werden kann. Die

entsprechende Weisung („Vorausverfügung“) kann auf dem Aufschriftzettel

angekreuzt oder direkt auf der Sendung angebracht werden. Nähere Einzelheiten

enthält die Broschüre „Leistungen und Preise“ in der jeweils gültigen Fassung.

5 DATENSCHUTZHINWEIS INTERNATIONAL

Die Angaben des Absenders verwendet die Deutsche Post AG nur zur Erfüllung

des Transportvertrages sowie zur Zollabwicklung auf der Grundlage der gesetzlichen

Vorschriften, insbesondere der Bestimmungen des Weltpostvertrages.

Für diese Zwecke stellt sie diese Angaben der mit ihr kooperierenden Zustellorganisation

im Bestimmungsland bzw. den dortigen Zollbehörden zur Verfügung.

Die Angabenübermittlung kann in Papierform und/oder in elektronischer Form

erfolgen.

Maßgeblicher Stand: 07/2013